Methode

Ich arbeite weitestgehend mit der von Prof. Dr. Franz Ruppert entwickelten Methode Aufstellen des Anliegens bzw. Selbstbegegnung mit Hilfe des Anliegensatzes.

Bei dieser Methode wird das Anliegen bzw. der Anliegensatz in den Mittelpunkt der Arbeit gestellt. Das Formulieren des Anliegens ist ein wichtiger Schritt im Klärungsprozess. Bei Bedarf kläre ich das Anliegen zusammen mit dem Klienten. In den von mir geleiteten Aufstellungen betrachte ich mich als Impulsgeberin für den sich entwickelnden Lösungsprozess.

Drei wesentliche Faktoren bilden hierbei den Unterschied zum üblichen Familienstellen:

  • Ganz zu Beginn steht das vom Klienten formulierte Anliegen. Dieser Satz bildet die Basis für die daraus folgenden Prozess.
  • Der Klient sucht für sich selbst keinen Stellvertreter aus, sondern geht von Anfang an mit in die Aufstellung hinein. Das bedeutet – und dies ist ein wichtiger Teil der Entwicklung -, er durchlebt von Anfang an den einsetzenden Lösungsprozess.
  • Es werden keine Lösungssätze vorgegeben: ausgehend vom zuvor formulierten Anliegen entwickelt sich ein Dialog zwischen Klient und Stellvertretern. Der Aufstellungsleiter dirigiert die Begegnung lediglich durch behutsame Anleitung.

Das Formulieren des Anliegens mit den eigenen Worten, das Durchleben des Entwicklungsprozesses von Anfang an und der direkte Kontakt zu den Stellvertretern machen ein intensives Erleben der Aufstellung möglich, ein tieferer Lösungsprozess setzt ein. Mit dieser Methode können sehr viele unterschiedliche Anliegen bearbeitet werden, sowohl persönliche als auch berufliche Konflikte oder auch körperliche Symptome. Der eigene Anteil am Konflikt wird deutlich und dient als Schlüssel zur Lösung.